Am Samstag, 25.Januar 2020 findet schweizweit der Internationale Protesttag gegen die Einführung der neuen Mobilfunktechnologie 5G statt.

In den meisten Schweizer Städten werden dazu Veranstaltungen und Umzüge durchgeführt – so auch in St.Gallen!
Schweizweite Koordination durch den Verein Schutz vor Strahlung:    https://schutz-vor-strahlung.ch.

Programm St.Gallen:

1. Platzkundgebung auf dem Blumenmarkt ab 14.00  .... bis 17.00

  • Informationen über den aktuellen Stand der Protestaktionen und die Einsprachewelle gegen 5G
  • Information über die Demarche vom 7. Januar  von 22 massgeblichen industrieunabhängigen Forschern an den Bundesrat (Dokument hier)
  • Die Forderung der Forscher ist deutlich: das bisherige System der Gruppe Berenis und von Prof. Martin Röösli ist voreingenommen und führt zu gravierenden Verzerrungen bei der Beurteilung der Gefahren von Mobilfunktechnologien.

anschliessend

2. Umzug ab 14.30 via die folgenden Strassen / Stationen:

Route

  • Vadiandenkmal / kurze Erläuterungen zur Belastung im Stadtzentrum
  • Multergasse,
  • Vadianstrasse / kurze Erläuterungen vor Umweltfachstelle Vadianstrasse 6/8, zur Rolle der Behörden
  • Vadianstrasse  bis Neumarkt
  • Bahnhofplatz - Gaiserbahnhof / kurze Erläuterungen zur Rolle der SBB bei 5G
  • Unterführung West zur Fachhochschule / kurze Erläuterung zum Thema «Funkloch»
  • Lokremise / kurze Erläuterungen zu Herzrythmusstörungen und Hot-spots
  • Villa Wiesental / Douglasie Rosenbergstrasse / kurze Erläuterungen zu Baumschädigungen
  • Rosenbergstrasse/ kurze Erläuterungen zu Unfällen mit Elektrosmog als Auslöser
  • via Trottoir zum Blumenbergplatz und Blumenmarkt

3. Ende des Umzugs ca. 15.45

Blumenmarkt, Abschlussveranstaltung

4. Schluss des Anlasses: ca. 17:00

Anlässlich der Veranstaltung werden auch Unterschriften für die zwei aktuellen Mobilfunkinitiativen gesammelt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie für diese Veranstaltung Ihre Freunde mobilisieren – und natürlich auch selber mit einem Plakat... vorbeikommen!

Geschichte einer öffentlichen Veranstaltung zur aktuell wohl wichtigsten Frage:

  • Nach der Besprechung im Februar 2019 kam von der Stadt nach einiger Zeit eine Mitteilung, das man eine grosse Veranstaltung plane, mit Einbezug von Stefan Dongus von der Berenis und Vertretern der Industrie.
  • ich machte mich erfolglos auf die Suche nach einer ärztlichen Besetzung des Podiums
  • nachdem die Grünen einige Wahlveranstaltungen (5-G Grandios oder gefährlich?) angekündigt hatten, wurde die bereits terminierte Veranstaltung abgesagt: das sei politisch zu heikel.
  • Auf Nachfrage - auch nachdem sich erwiesen hatte, dass die inhaltliche Auseinandersetzung der Grünen mit den sozialen und medizinischen Dimensionen des Themas eher dürftig blieben, wurde ein Termin nach den Sommerferien genannt - dann bald auf Ende November verschoben.
  • Die Rolle des Präsidenten der IG Mobilfunk mit Mass wäre im August noch gewesen, bei einer Podiumsdiskussion Argumente der Gegnerschaft zu vertreten. Was man wissen muss:
  • Seit dem Herbst überrollen die Bewilligungsgesuche der Betreiber und im Gegenzug die sozial breit verankerte Bekämpfungsmaschinerie des Vereins Schutz vor Strahlung die Behörden der Schweiz, die sich in noch nie dagewesenem Mass öffentlicher Kritik an ihrem Tun ausgesetzt sahen.

Weiterlesen: 5G in St. Gallen - Infoveranstaltung 25.11.2019

In der Woche nach der städtischen "Infoveranstaltung" zu 5G wurden bereits - ohne Information der Öffentlichkeit - zu den damals mit Bagatelländerungs-Bewilligungen eingeführten Sendern auf dem "Leopard" und der Moosbruggstrasse 4 weiter 5G-Sender in Betrieb genommen, so im Oberzil, an der Langgasse im Bruggwaldquartier, in St.Georgen

Drei Wochen später wird ersichtlich, dass diese Einführung durch die Hintertür System hat, wurden doch bis zum 15. 12.19 eine grosse Zahl von Masten aufgerüstet - für eine Technologie, von der man bisher nur den Zweck besserer Überwachung und besserer Datenausbeutung kennt.

Stand 5G St.Gallen 15.12.19

Dabei könnte es sich um sogenannte fake-5G-Installationen handeln, d.h. die bisherigen 4G-Sender werden so umprogrammiert, dass sie 5G-Signale (5G-wide) aussenden.

Der Verein Schutz vor Strahlung hat diese Pseudoinstallation angeprangert, weil so die legitimen Möglichkeiten, Einsprache zu erheben, unterwandert werden:

"Die fake 5G-Antennen benötigen weder eine Baugesuch noch eine Bagatelländerung. Für die Anwohner ändert sich vorerst nichts, die Strahlenbelastung bleibt gleich. Die Mobilfunkbetreiber rüsteten in der Vergangenheit mehrfach Antennen auf, ohne zuvor eine Bewilligung einzuholen. Erst die Anwohner meldeten den Behörden die Aufrüstung, als auf der Funksenderkarte ein grüner Punkt aufgetaucht ist. In Zukunft besteht die Gefahr, dass Aufrüstungen unbemerkt geschehen können und sowohl Anwohner als auch Behörden vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Daher fordern wir das BAKOM auf, auf der Funksenderkarte transparent zwischen den 5G-wide und 5G-fast-Sender zu unterscheiden"

Das Vorgehen zeigt überdeutlich, mit welchen Methoden im Mobilfunkwesen operiert wird.

 

Das Zitat der Stunde: Steigende Lebenserwartung in der Schweiz

Journalisten schreiben es sich ab, rechte Influencer wie Avenir Suisse setzten die These wieder medienwirksam in ihre Papiere.
Ist das korrekt? Es gibt insgesamt sicher mehr alte Leute und die babyboomer gehen dieser Jahre in Rente - das ist soweit unbestritten.

Die Lebenserwartung steigt aber überhaupt nicht mehr: ein langfristiger Effekt, der vor etwa 6-7 Jahren eingesetzt hat, und nicht mehr so rasch umzukehren ist. Dieser Zeitpunkt ist - möglicherweise zufällig, vermutlich aber eben nicht - die Einführung von LTE im Lebensraum (2012) und den entsprechenden Handys in der Bevölkerung. Die beide zu mehr Krebs und zu Polymorbidität führen.

Weiterlesen: Lebenserwartung

Memo 14.2.19 Gespräch mit Fachstelle Umwelt, Energie St. Gallen

  • Andere Technologie als alles Bisherige
  • Andere Ausbreitungsmechanismen
  • Digitale Dividende: UKW hatte andere Belastung an definierten Orten, der Durchsatz mit 5G ist nicht vergleichbar
  • Swisscom. 15.000 neue Standorte schweizweit angekündigt, (Salt und Sunrise 20.000) 
  • Deutsche Strahlenschutzbehörde rechnet mit einer Verdreifachung der Sender
  • Distanz entscheidet in Belastungsmessungen (M. Röösli)
  • Bisherige Schädigungen sind in der Fachwelt bekannt
  • Wissen in Bevölkerung über technische Strahlung: nicht vorhanden
  • Unabhängige Informationen: inexistent
  • amtliche Informationen: geschönt und komplett veraltet
  • Bund, BERENIS, Röösli – ICNIRP....befangen und tendenzös.
  • Schutz der persönlichen Integrität, Unversehrtheit muss ein hohes Ziel sein
  • 30% der Arbeitenden mit Burn – Out, auch SG Buchental; Oberzil
  • Schulärztlicher Dienst interessierte sich nicht
  • Zwischenresultate der Untersuchung Elektrosmog und Verkehr

Weiterlesen: 5G in St. Gallen, Impulse für die Politik und die Debatte