Die Welt ist nicht nur durch das Fliegen klein geworden, auch durch die zentrale Auswertung immenser Datenmengen wird alles überschaubar. Seit grosse Rechenleistungen ein immer dichteres Netz der Daten auswerten können, ist eine nie dagewesene Transparenz entstanden. Transparenz allerdings nicht für die einzelnen Datengeber, sondern für die Datensammler - und Datendealer. Datendealer sind die Besitzer der Maschinerie, also der Funknetze und der Rechner - die Mobilfunknetzbetreiber. Ihr Geschäftsmodell verlagert sich auch kontinuierlich zu "content"-Lieferanten - und dabei selbstverständlich zu rundum "Daten-Saugern".

Sie werden vorläufig noch konkurrenziert von den ehemaligen Presse-Häusern, die sich heute zunehmend ebenso als content-manager für mobile Geräte sehen.

Unter dem Deckmantel von höherer Sicherheit werden Kontrollsysteme eingeführt, die selber nicht unter demokratischer Kontrolle stehen.

China geht hier seit langem voran und wird mit 5G die ultimative Identifikation aller Menschen durch Gesichtserkennung umsetzen können. Die dazu notwendige äusserst hohe Datenmenge, die von den in der Welt frei zirkulierenden Menschen abgesaugt wird,  lässt sich auf ihrem dem Weg vom persönlichen Handy zum Kontrollsystem nur mit einer viel leistungsfähigeren Transport-Technologie mit den immer leistungsfähigeren Rechenzentren zusammenbringen - das ist aktuell 5G, und wie uns die Swisscom bereits im März 2021 in Prospekten ankündigte: 6G.

Die hochleistungsfähige Funkverbindung ist somit die "erste Meile" , (faktisch noch die ersten 200-500m) des Datenwegs. Sie erst macht es möglich und interessant, dass mit "billigen" kollektiven abgerufenen Inhalten (wie beispielsweise gestreamten Fussballspielen) eine Vielzahl von individuellen Daten gesammelt werden kann. Je mehr Daten ein System verarbeiten kann, desto besser wird der Verkaufspreis für den Datenverwerter...

update 22.4.2021 hs